New York City (1976)

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NYCity 1976New York City 1976

John Cage 1976 . Photo by Uwe Möntmann
John Cage at work
The Ramones 1976 Backstage Max's Kansas City
Photo by Uwe Möntmann
Ramones NYC 1976 Max’s Kansas City

Es ist ein heißer, stickiger Nachmittag in Downtown Manhattan.
In der dunklen Kunstbar ‚Max’s Kansas City‘ treffe ich Danny Fields, legendärer Manager der Punk-Rockband RAMONES, um einen Fototermin für das Abendkonzert der Band zu vereinbaren.
Die Bar ist sehr still, ein paar Gäste sitzen beim Essen. Nur ein alter
Song „Duke of Earl“ von Gene Chandler hallt leise aus der Musikbox.

Was treibst Du hier in New York – fragt Danny mürrisch. Oh – ich komme gerade von einem Termin mit John Cage. Schweigend mustert er mich — dann drückt er mir seine Visitenkarte in die Hand und murmelt „See you tonight. Upstairs is the hottest place in New York City!“

Am späten Abend stehen die Ramones nach ihrem großartigen Konzert müde und wortfaul Backstage vor meiner Kamera.
„Was ist das denn für’n Ding?“ mault Johnny Ramone, als er meine kleine alte Leica sieht. „Lass ihn doch erst mal fotografieren“ zischt Joe Ramone zurück.
Und wie sich später herausstellt, ist er ein guter Kenner der Marke Leica. Joey Ramone, selber leidenschaftlicher Fotograf, kennt sich aus. „Filmtyp?“ IlordHP5! „Blitzlicht?“ nooo flash! Wir lachen und dann erzählt Joey begeistert von seiner Lieblingskamera – einer alten Nikon F Photomic.
„I’m a Nikon lover!“

Max's Kansas City, Summer 1976
Photo by Uwe Möntmann

Max’s Kansas City (1976)

Drop Into Max's Yvonne-Sewall
Podcast Drop Into Max’s Yvonne-Sewall
John Cage 1976 Photo by Uwe Möntmann
John Cage New York City 4’33 (1976) Photo by Uwe Möntmann
New York City Summer 1976
Photo by Uwe Möntmann
New York City (1976)
Jonas Mekas at Anthology Film Archives 1976 New York City
Photo by Uwe Möntmann

Jonas Mekas „Film-makers’ Cooperative“ Filmregisseur – Kameramann – Journalist- Film Culture (1976)

Photo by Uwe Möntmann
New York Subway1976

New York Subway 1976

John Cage 1976 at his home
Photo by Uwe Möntmann

John Cage (1976)

John Cage 1976
Photo by Uwe Möntmann

Apartment John Cage 1976 (only one room) Bank Street

Grave of Gary Cooper East Hampton
Photo by Uwe Möntmann
Cary Cooper

Gary Cooper – East Hampton (1976)

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Poetry/Poesia

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Plakat locandina_finale19_01

Ausstellung Franco Beltrametti Venice 2017

Franco Beltrametti & James Koller, Venice 1977

Franco Beltrametti & James Koller Venice 1977 P77

Steve Lacy & Franco Beltrametti Venice 1977 P77

Steve Lacy & Franco Beltrametti Venice 1977 P77

Package Franco Beltrametti
Package Franco Beltrametti
Franco Beltrametti Venice 1977 P77 & Friends

Franco Beltrametti Venice 1977 P77 & Friends

Franco Beltrametti, Harry Hoogstraten, Jim Koller, ?, John Gian Pozzi Venice 1977

Franco Beltrametti, Harry Hoogstraten, Jim Koller, ?, John Gian Pozzi Venice 1977 P77

Walter Mehring

Walter Mehring – deutsch-jüdischer  Schriftsteller (1896-1981) im Carlton-Hotel München 1975

Der jüdische Autor Walter Mehring entkommt dem Holocaust, wird amerikanischer Staatsbürger und kehrt 1953 aus dem Exil zurück. Zürich und München werden seine Bleibe – ein Zuhause in kleinen Hotels. Drei Jahrzehnte schreibt er an einem neuen Roman – 800 Seiten in Handschrift – einem Buch über das Leben im Exil. 1976 gehen sie verloren – irgendwo zwischen München und Zürich. Auf diesem Foto, in seinem Hotelzimmer, lauscht er seiner Stimme – Texte aus seinem „verlorenen“ Roman – gesprochen für uns – auf ein Tonband.

Allen Ginsberg Oktoberfest 1976

Allen Ginsberg Oktoberfest (1976)

Lewis McAdams Munich 1976

Lewis MacAdams Poet & Journalist München (1979)

Maleen Brinkmann & Uwe Möntmann 1977 Köln

Maleen Brinkmann et moi (Köln 1977)…One Hand Clapping with Leica

Ginsberg Oktoberfest Munich 1976

Allen Ginsberg Oktoberfest Munich 1976

Dieter Roth Hamburg 1979 Osramhaus
Dieter Roth Osramhaus Hamburg 1979

München 1975-1982 – s/w Fotos Uwe Möntmann

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Charles Schumann 1982 München
Photo by Uwe Möntmann
Charles Schumann (1982)

Charles Schumann „American Bar“(1982)
„Eine American Bar muss dunkel sein! Meine Lieblings Bar?
Die Loos Bar in Wien von 1908.“

Charles Schumann American Bar

SCHUMANN’S „American Bar“ Charles Schumann  (1982)

Silvio DelFavero

„Young“ Silvio DelFavero (Cafe Capri) bei SCHUMANN’S

Charles Schumann 1982 München

Charles Schumann 1982

Konrad Heidkamp at Schumann's

Konrad Heidkamp 1982 at Schumann’s

Charles Schumann 1982 München
Charles Schumann © Uwe Möntmann
Allen Ginsberg 1976 Neue Pinakothek Munich

Allen Ginsberg – 1976  – Neue Pinakothek
US-amerikanischer Poet und „Der Arme Poet“ von Carl Spitzweg (1839)

Allen Ginsberg watching young Alice Notley. Sculpture by George Segal

Allen Ginsberg watching young Alice Notley. Sculpture by George Segal

Walter Mehring

Walter Mehring – deutsch-jüdischer  Schriftsteller (1896-1981) im Carlton-Hotel München 1975

Der jüdische Autor Walter Mehring entkommt dem Holocaust, wird amerikanischer Staatsbürger und kehrt 1953 aus dem Exil zurück. Zürich und München werden seine Bleibe – ein Zuhause in kleinen Hotels. Drei Jahrzehnte schreibt er an einem neuen Roman – 800 Seiten in Handschrift – einem Buch über das Leben im Exil. 1976 gehen sie verloren – irgendwo zwischen München und Zürich. Auf diesem Foto, in seinem Hotelzimmer, lauscht er seiner Stimme – Texte aus seinem „verlorenen“ Roman – gesprochen für uns – auf ein Tonband.

Allen Ginsberg Oktoberfest © Uwe Möntmann

Allen Ginsberg vor dem Löwenbräu-Zelt.

Obwohl schon  einige Maß Bier intus stellt sich Allen vor dem Bierzelt in Pose.
„Löööwenbräu“ brüllt der Löwe im Hintergrund!

Allen Ginsberg Oktoberfest 1976

Allen Ginsberg Oktoberfest (1976)

Michael Köhler & Allen Ginsberg Oktoberfest 1976

Michael Köhler & Allen Ginsberg Oktoberfest 1976

Lou Reed 1977 Munich © Uwe Möntmann

Lou Reed  (1977)

Nach dem Konzert (Lou Reed, München Circus Krone, 22.4.1977)

Leserbrief  SOUNDS 1977 – Wolf Wondratschek, München

Oh Lou, Du hast mich enttäuscht.

Du bist ein Dichter, aber nur gegen Dollars.

Schon ein Lächeln löst Verfolgungswahn aus.

Kannst Du New York nicht mehr verlassen,

auch hier nicht?

Auf der Bühne läuft die Show,

Du singst, es gibt Dollars, ein Lächeln sieht man nicht

in der Dunkelheit und im Publikum reisen alle

für zwei Stunden nach New York.

Aber nachher?

Ich saß am Nebentisch, als einer Deiner Fans

für Dich einen Joint rollte, anrauchte und überreichte

an Deinen Tisch.

Was passiert? Du hast Ihn angebrüllt

und den Rest besorgte Dein Gorilla, ein Zwei-Meter Mann

mit Muskeln wie aus einem LKW.

Es gab ’ne Menge Aufregung. Warum eigentlich?

Kann sein, Du bevorzugst extremere Sachen

oder Du hast es hinter Dir. Vielleicht warst

Du auch schon voll und hast ein Attentat befürchtet,

immerhin ist Andy Warhol Dein Freund.

Hast Du New Yorker Bullen gesehen, die Dich schnappen?

Welchen Ruf wolltest Du verteidigen?

Warum noch stundenlang danach Witze über Hippies?

Hat Dich das Konzert so geschlaucht, daß Du die Kontrolle

verloren hast?

Ich sah, es hat Dir spaß gemacht,

die Sache, eine Berühmtheit zu sein

und ein New Yorker, auch wenn einer

daran glauben muß. Was glauben Die Leute?

Das weiß ich nicht, aber Du konntest Dich nicht mehr

beruhigen über diese Kleinigkeit, vielleicht

hast Du aber nur den nächsten Fernsehauftritt geprobt.

 Leserbrief  SOUNDS 1977 – Wolf Wondratschek, München

Link Wray 1977 Munich © Uwe Möntmann

Link Wray München (1977)

„Als ich Rumble das erste Mal hörte, spürte ich die Tiefe die dieses Stück hat“ Jimmy Page

Link Wray Munich 1977 © Uwe Möntmann

Link Wray München (1977)

Link Wray Munich 1977 © Uwe Möntmann
Patti Smith 1976 Munich © Uwe Möntmann

Patti Smith „Down Town“ München (1976)

HORSES ist unser Album des Jahres 1976. Sehnsüchtig warten wir auf Patti Smith. New York, Poetry, Jackson Pollock, John Cale, Rock, Punk at his best! Und dann kommt Patti nach München – ihr erster Auftritt in Deutschland!

Patti Smith Munich 1976 © Uwe Möntmann

Patti Smith „Space Monkey“  München 1976

In dieser dramatischen kraftvollen Bewegung verwischt ihr Gesicht zu einer Francis Bacon Figur

Patti Smith Munich 1978 © Uwe Möntmann

Zwei Polaroids

Patti Smith am 15.03.1978 im Club DOWN TOWN.

Die englische Band XTC steht auf dem Programm.

An diesem Abend ist Patti Smith schlecht gelaunt.

Richard Wagner Polaroid Panik

Richard L. Wagner -Poet- POLAROID PANIK

Im Capri Cafe (1978

Tom_Verlaine

Tom Verlaine – Gitarrist der New Yorker Band Television –  im „Down Town“

Link Wray 1977 © Uwe Möntmann

„Link Wray was playin“  Bob Dylan Lyric from song ‚Sign Language ‚

Jeff Bridges © Uwe Möntmann

Eigentlich ist unser Thema – seine Dreharbeiten zu „The Ringer“, ein Film unter der Regie von William Richert. Doch plötzlich sieht er meine kleine Leica und wir finden wir ein neues Thema – Fotografie! Plötzlich ist seine Müdigkeit verschwunden und aus einem Koffer zaubert er eine Kamera – eine Panoramakamera! Auf diesem Bild fotografieren wir uns gegenseitig! Jeff hält in der rechten Hand eine Tischlampe und in der linken seine Kamera.

Michael Köhler

Michael Köhler  „S-Press Verlag

Frank Zappa 1978 © Uwe Möntmann

Frank Zappa „Cirkus Krone“ (1978) We Don’t Mess Around

„… die Töne und Melodien klingen, als wären sie von einem betrunkenen Stockhausen, gemeinsam mit einem wahnsinnigen Komponisten für amerikanische Krimiserien komponiert worden!“

(Richard L. Wagner 1978)

Frank Zappa München 1978 © Uwe Möntmann

Frank Zappa München Circus Krone

Frank Zappa-inner-sleeve © Uwe Möntmann
Frank Zappa-cd Halloween in The Big Apple photo © Uwe Möntmann

We Don’t Mess Around „Eat That Question“

Barbara & Fou Sturm Munich 1976

Udo Sturm „Fou“  &  „Klappe“ DJane Barbara

XTC Colin Moulding

Colin Moulding  XTC  „Down Town“

DJ Heidegger in der Klappe

Roland Hepp alias DJ Heidegger Klappe (1979)

Im Kino: Valeska Gert „Der Fangschuss“ Regie Volker Schlöndorff 1976

Mitgliedsausweis „undependent film center“ im CINEMONDE Nr. 3511

Albert Magelsdorff 1977 München

Albert Mangelsdorff im Domicil (1977)

Christoph Derschau 1977 München

Christoph Derschau 1977  (Dichter und Übersetzer  1938-1995)

Kevin Ayers und Andy Summers " Down Town" (20.01.1977)

Kevin Ayers und Andy Summers “ Down Town“ (20.01.1977)

Frank Zappa Motel

Frank Zappa mit Bodyguard „Motel“ München 

(ZWEITAUSENUNDEINS Heftchen)

Harold Norse "Beat Poet"(1916-2009)  München

Harold Norse „Beat Poet“(1916-2009)  München

„Hinter den Kulissen“ Kammerspiele München 1977

Alex K%uuml;chenmeiten und Udo Sturm

Alex Küchenmeister  &  Udo „Fou“ Sturm   München 1979

Mots – Ces mots ne sont pas des mots. S`ils etaient des mots vous les comprendriait.

Wörter – Diese Wörter sind keine Wörter. Wenn es Wörter wären würden wir sie verstehen.

Alex Küchenmeister  München (22/3/1980)

Barbara Rudnik © Uwe Möntmann

Barbara mit Freunden (Winter 1979)

David Carradine crossing the street 1977 Munich

Keith Carradine Dreharbeiten zum Film „Das Schlangenei“

The Serpent’s Egg

Filmkulisse Bavaria Filmstudio

Keith Carradine überquert die Strasse (1977)

Hans.W. Geißendörfer beobachtet die Dreharbeiten  "Das Schlangenei".

Hans.W. Geißendörfer beobachtet die Dreharbeiten  „Das Schlangenei“.

David Carradine crossing the street

Keith Carradine Dreharbeiten zum Film „Das Schlangenei“ Filmkulisse Bavaria Filmstudio „The Serpent’s Egg“

 

Klaus Himricher

Claus Himricher – Türkenstrasse über dem „Türkendolch“ Kino (1976)

Im Kino: Clemens Scheitz  in Herz aus Glas“ Film Werner Herzog

„Ohne Kommentar“ (1977)

Schellingstraße (1978)


„Weisse Gesellschaft“  Nordendstrasse (1976)

Horror Charly Party (1979)

Horror Charly Party (1979)

Horror Charly Party (1979)

Horror Charly

Berliner Strasse

Berliner Strasse Sommer 1977 „Der Untergang Schwabylons“

Regisseur Robert Aldrich 1977
Regisseur Robert Aldrich 1977 bei den Dreahrbeiten zum Film TWILIGHT’S LAST GLEAMING
Peter Falk Woman Under Influence

Im Kino ARRI „Woman Under Influence“ 1975 Peter Falk

(1916-2009)

Patti Smith trifft Richard Wagner (2005)

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Patti Smith & Richard Wagner 2005

Patti Smith & Richard Wagner 28. Juli 2005

Im Auftrag für DIE ZEIT besuchte Patti Smith 2005 die Richard Wagner-Festspiele in Bayreuth. „Tannhäuser“ und „Parsifal“ standen auf dem Programm und ihr erstes Treffen mit Christoph Schlingensief.

Für Wagner und Boulez gab es Beifall, Christoph wurde ausgebuht. Er lächelte und winkte scheinbar gut gelaunt, die Schelte prallte an ihm ab, und er freute sich, von dem großen Dirigenten umarmt zu werden. Alle waren von der Energie der Musik durchdrungen. (Patti Smith)

Patti Smith 2005 Waiting for the music

Waiting for „Tannhäuser“

 
Patti Smith Bayreuth 2005
Patti Smith auf dem „Grünen Hügel“ in Bayreuth
Patti Smith & Angela Merkel 2005

Patti Smith & Angela Merkel

Patti Smith unter Richard Wagner Büste 2005

Typische Patti Smith Pose

Patti Smith in Bayreuth im Hintergrund Angela Merkel mit Ehemann Joachim Sauer (2005)
Patti Smith in Bayreuth – Angela Merkel mit Ehemann Joachim Sauer
Patti Smith mit Cosima Wagner 2005

Patti Smith & Cosima Wagner in Bayreuth (2005)

Patti Smith 2005 Bayreuth Auf dem "Grünen Hügel"

28. Juli 2005 – Patti – melancholisch.
Ihr Vater – Grant – hätte heute Geburtstag.

Carl Weissner

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Carl Weissner, Mannheim 1976
Carl Weissner 1976 Mannheim

Carl Weissner (1940-2012)  mit Sohn – Mannheim 1976

Carl Weissner – Übersetzer – unter anderem von Bukowski, Burroughs, Allen Ginsberg, Bob Dylan, Frank Zappa & Andy Warhol.

Hast Du beim Übersetzen von „Tarantula“ Musik von Bob Dylan gehört?

CW: Ja, aber ich lehne es ab, was manche fordern, daß man den Sound mit übersetzen soll – das wird peinlich im Deutschen. Dazu kommt, daß mir von Bob Dylan eine massive Beschränkung auferlegt wurde, die darin bestand, soweit wie es im deutschen geht, die Reime einzuhalten. Was Dylan ohne Rücksicht auf Verluste gefordert hat.

Hat jemand deine Übersetzung kontrolliert?

CW: Das weiß ich nicht. Der Dylan kennt mich zwar nicht, aber ich weiß von Ginsberg, daß sie sich über meine Übersetzungen unterhalten haben. Es kann durchaus sein, daß Dylan sich ein paar Sachen von der Sekretärin seines Verlages in New York hat vorlesen lassen. Sie spricht nämlich fließend Deutsch. Viele sind mit mir heute einig, daß der Dylan entschieden besser weggekommen ist, wie er es auf Grund seiner Originaltexte verdient hätte. Überhaupt finde ich wichtig, daß man von einem Übersetzer verlangen kann, daß der Autor im Deutschen vom Text her nicht schlechter klingt als im Original. Und wenn der Übersetzer das nicht schafft, dann soll der Typ besser Straßenbahnschaffner werden!

William S. Burroughs – was ist das Faszinierende an ihm?

CW:…daß er noch lebt! Burroughs ist ein Mensch von dem du erwartest, daß er seit 15 Jahren im Grab liegt. Er verändert sich dauernd. Einmal tritt er dir als wandelnde Leiche entgegen, dann wie ein alter Banker oder Pensionär oder Privatgelehrter oder, wenn er seinen Karabiner aus dem Schrank holt und seinen Hut aufsetzt, wie ein Wildhüter aus Montana. Er hat so etwas Starres, Maskenhaftes an sich. Er ist kein Alleinunterhalter. Er läßt andere reden, und wenn die nicht reden, wird geschwiegen. In dem tickt es ja andauernd, deshalb kann er auch nicht ständig was verbal produzieren, denn er ist dauernd damit beschäftigt, was in seinem Hirn vorgeht. Daß er in Deutschland nicht so populär ist, liegt an den Verlagen und den Übersetzern. Denen ist nie aufgefallen, wie schlecht sie übersetzt haben, denn was in den Büchern steht, hat mit Burroughs gar nichts zu tun. Das waren Leute, die weder Deutsch noch Englisch können, um das mal brutal zu sagen! Und was ist passiert? Der Autor ist in Grund und Boden verhunzt worden. Er ist gebrandmarkt als einer, der sich nicht verkaufen läßt. Und bei intelligenteren Verlagen wird man gesagt haben, daß er unübersetzbar ist. Burroughs ist nicht der einzige, dem es hier in Deutschland so ergeht. Die Niveaulosigkeit, die hierzulande zur Norm geworden ist, wird man nur los, wenn sich ein paar Leute, die über entsprechende Sachkenntnis verfügen, die Mühe machen dieses öfters zur Sprache zu bringen.

Charles Bukowski…

CW: 1966 bin ich auf Bukowski aufmerksam geworden, als ich in einer kleinen englischen Zeitung Geschichten von ihm las. Dann habe ich ihm geschrieben, daß ich was von ihm veröffentlichen möchte und so fing das alles an. Jetzt bin ich seit 1976 sein Agent in Europa.

Wie erklärst du dir die große Popularität Bukowskis in Deutschland?

CW: Bukowski schreibt eine Art von Gedichten mit der man sich leicht identifizieren kann, als mit diesem hochtrabenden Kunstanspruch, der einem sonst in Gedichtform serviert wird. Seine Popularität in Deutschland hängt auch mit der Werbung zusammen, die der Verlag 2001 für ihn macht. Es entsteht allerdings oft der falsche Eindruck, daß man ihn systematisch hochpuschte. Natürlich reagieren bestimmte Leute muffig, wenn für Bukowski ganzseitig geworben wird, denn als Autor der durch die „Alternativpresse“ seinen Einstieg machte, hat man dafür zu sorgen, daß man über diesen Level nicht hinauskommt, sonst begeht man ja Ausverkauf! – das ist aber idiotisch. Es gibt acht Verlage bei denen was von Bukowski erschienen ist, aber keiner machte Werbung. Das einzige, was im Punkt Bukowski gesteuert worden ist, sind die Sachen, die ich über ihn geschrieben habe. Doch das war zu einem Zeitpunkt, wo ihn hier noch keine Sau kannte. Und die Sachen hab ich aus dem Motiv geschrieben, den Mann ein bißchen unter die Leute zu bringen, etwas populärer zu machen. Zu diesem Zeitpunkt gab es aber auf dem deutschen Markt nur ein Buch von ihm und davon sind exakt 1200 Exemplare verkauft worden

Mannheim 1976 © Uwe Möntmann

Strange Light

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Stranglers - Jean-Jacques Burnel & Hugh Cornwell (Berlin 1979)

Stranglers – Jean-Jacques Burnel & Hugh Cornwell (Berlin 1979)

Stranglers - Hugh Cornwell (Berlin 1979)

Hugh Cornwell 21.November 1979 Berlin, METROPOL

John Foxx-Munich-1978

John Foxx – Ex-ULTRAVOX- München 1978

Tom Waits Hamburg Onkel Pö 1981

Tom Waits Hamburg (1981)

Jürgen Ploog 1980

Jürgen Ploog liest in der „Buch Handlung Welt“ 24.01.1980
Dias:Walter Hartmann

John Cale Hamburg 1984

John Cale Hamburg (1984)
„Strange Times in Casablanca“

Patti Smith 1976 Munich

Patti Smith München (1976)

“ music permeated the room like an odor..“ Poem „Munich“

Saint- Malo (France 1979)

Serge Gainsbourg „Melody Nelson“ Paris 1971
„Ça c’est l’histoire De Melody Nelson“

kammerl

Chez Thomas Kammerl Werke -München 1979

Patti Smith

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Patti Smith besucht Bayreuth (28. Juli 2005)

Patti Smith mit Angela Merkel Bayreuth (2005)
Patti Smith & Angela Merkel
Konrad Heidkamp, Patti Smith & Brigitte Jakobeit (Bochum 2005)

Konrad Heidkamp  – Patti Smith  – Brigitte Jakobeit (Bochum 21. August 2005)

Patti Smit Bochum "Waving"
Patti Smith WAVE Bochum 2005
 
Patti Smith München 1976
Patti Smith München – 14. Oktober 1976
Patti Smith 1976 erstes Konzert in Deutschland im Down Town Club

                                              Patti Smith München – 14. Oktober 1976

Patti Smith 1978 München

Patti Smith München vor dem XTC Konzert im DownTown 27.04.1978.

She looks angry – I don’t no why!

Barry Andrew XTC 1978 Konzert in München
Barry Andrew XTC
Pociao & Patti Smith 1977 Köln

Pociao & Patti Smith Galerie Veith Turske (Köln 1977)

Patti Smith listening to Pociao 1977 Köln

Patti Smith listening to Pociao

Patti Smith reading Rimbaud 1977 Cologne Galerie Veith Turske

Patti Smith reading Rimbaud  and other poems (Köln 1977)

Patti Smith Live in Köln Reading Arthur Rimbaud

Patti Smith performance 1977

Patti Smith playin‘ Rimbaud (Köln 1977)

Farewell Lunch

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Pub Signs Maler (England 1986)

SouthernSigns

Kinder im Sommer 2007

„Children playin“ Schlosspark Weinheim im Sommer 2007

paradise

Walk to Paradise (W. Eugene Smith 1946)

Hortensien

Hortensien am Pool

Polaroid : „Truman Capote“ (Ausstellung Richard Avedon) Hamburg PPS

Polaroid:  „Jean Renoir 1972“ (Ausstellung Richard Avedon) Hamburg PPS

Skizze von Michelangelo Antonioni 1994  – Villa Gallici –  Aix en Provence

Peter Hirsch München (1981)

Hilka Nordhausen Zeitschriftenbilder „Stern“ (Hamburg)

Text: Gisela Rauschenbusch –  Photo: Uwe Möntmann